Film
Fabeltiere II (DVD)
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Diesen Film:
Fabeltiere ist eine 13-teilige Serie über Tiere, die in Mythen, Märchen und Legenden verschiedenster Kulturen und Völker - von den Inuit bis zu den Aborigines - eine bedeutende Rolle spielen. Fabeltiere sind aber nicht ausschließlich Phantasiewesen, sondern haben ein wirklich existierendes Tier zur Vorlage. Im Zentrum jeder Folge stehen deshalb hochwertige Natur- und Tieraufnahmen in Verbindung mit Geschichten, die von Menschen aller Kontinente erzählt und durch moderne Animation oder von Schauspielern nachgespielt, einen Einblick in die Beziehung dieser Völker zu ihren Tieren geben. Die aufwendige Vertonung mit Originalgeräuschen in neuer 6-kanaliger Mischung garantieren ein aufregendes Klangerlebnis. Diese Serie wurde von renommierten Wildlife-Kameraleuten gedreht und von Wissenschaftlern und Experten der jeweiligen Tiere betreut.
"Das Einhorn der Meere":
Nur Jungfrauen konnten sie aus ihrem Zauberwald locken: Einhörner gelten eben nicht nur als schön, sondern auch als hochmütig. Sie verkörpern Macht und Reinheit, tummeln sich auf Bildern vom Paradies und sind unsterblich - so erzählt man sich. In der Heimat der echten Einhörner glaubt niemand an weiße Einhörner die in Wäldern leben. Die Inuit haben ihre eigenen Legenden, in denen natürlich auch der Narwal eine Rolle spielt: Eine lieblose Mutter wird von ihrem Sohn ins Meer gestoßen und verwandelt sich in einen Wal. Ihr Haar formt sich zu einem Einhorn.
"Der Waldmensch":
"Waldmensch", "Im Wald lebender Vetter" - die Ureinwohner Südostasiens pflegen traditionell die Verwandtschaft der Menschen zu dem rotbraunen Affen. Man glaubt daran, dass der Orang Utan sprechen konnte und verstummt war aus Angst, von den Menschen zur Arbeit gezwungen zu werden. Uralte Überlieferungen erzählen häufig von Liebesgeschichten zwischen Mensch und Orang Utan, aus denen nicht selten ein gemeinsames Kind hervorgeht. Es gibt aber auch Geschichten, in denen sich ein Mensch in den Orang Utan verwandelt - zum Beispiel der Krieger, der so vollkommen und stark war, dass ihn seine Großmutter in rote Haare hüllte, um ihn und die anderen Menschen zu schützen.
"Der Göttervogel der Maya":
Die Maya nannten ihn Quetzalcoatl, die geflügelte Schlange - der Gott des Winders, der Luft und des Lebens. Er schuf Sonne, Erde und Menschen. Sowohl die Azteken als auch die Maya krönten ihre Könige mit den prächtigen Schwanzfedern des Quetzal. Das Schicksal des Mayakönigs Tecum Uman ist auch das des Göttervogels. Als der König im Kampf gegen die spanischen Eroberer stirbt, verwandelt er sich in einen Quetzal und fliegt als freier Vogel davon. Seinem Volk bleibt der Göttervogel als ein Symbol der Hoffnung erhalten.
Facts
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